Fahrt zur RIZZI-Ausstellung

Am 10. Juni 2015 sind wir mit allen Schülern und Lehrern der Grundschule Binsfeld nach Traben-Trarbach gefahren. Dort fand im Alten Bahnhof eine Ausstellung des Künstlers James Rizzi statt.

1950 wurde James Rizzi in Brooklyn, New York, geboren. Er war ein Pop-Art-Künstler und starb mit 61 Jahren. Er gestaltete seine Bilder oft mit vielen bunten Farben, Mustern und Formen. Einige seiner Werke erinnern an Wimmelbilder. Die Liebe zu seiner Heimatstadt New York kann man deutlich in seinen Bildern erkennen, denn immer wieder gehören bunte Hochhäuser zu seinen Hauptmotiven.

In der Ausstellung führte uns eine nette Frau. Sie erklärte uns viel zu den Bildern, der Maltechnik und über das Leben Rizzis. In der zweiten Etage konnten wir sogar den originalen Arbeitstisch und Stuhl bewundern, die vor einer großen Fotowand seines Arbeitszimmers aufgestellt waren.

Rizzi erfand die 3D-Technik. Er malte dazu ein Bild zweimal und schnitt vom zweiten Bild einzelne Motive aus und klebte sie mit etwas Abstand auf das erste Bild.

Es ist wirklich überwältigend, was er alles malen konnte und wie viele Ideen er dazu hatte! Rizzi malte auch große Sachen, wie Flugzeuge, Autos, Häuser und Schuhe an.

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung nahmen wir an einer Rallye teil. Wir mussten bestimmte Bilder suchen und Aufgaben dazu lösen. Zur Belohnung erhielt jeder von uns ein Schiebe-Puzzle mit einem „Big-Apple“- Motiv von Rizzi.

Am Schluss schauten wir uns noch einen Film über den Künstler an. Anschließend fuhren wir wieder mit dem Bus nach Hause.

Es war ein tolles Erlebnis!

                                                                                      (Klasse 4)

"Känguru der Mathematik"

Dieser Wettbewerb ist eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäfti- gung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an in- teressanten Auf- gaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unter- richt fördern soll.

Am  diesjährigen Wettbewerb nahmen alle 3o Schüler und Schülerinnen aus den Klassen drei und vier teil.

Vor wenigen Tagen war es endlich soweit, die Auswertungen über die Teilnahme des Wettbewerbes waren aus Berlin eingetroffen.

So erhielt jeder Teilnehmer des Känguru-Mathematikwettbewerbs eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und dazu eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren mathematischen Knobeleien sowie einen „Preis für alle”, die „Känguru-Knobelkette“. Wir gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich!

Die Anzahl der ersten, zweiten und dritten Preise wird für jede Klassenstufe ge- trennt prozentual festgesetzt.

Das hieß für unsere Schule, dass es zusätzlich für drei Schüler noch besondere Auszeichnungen und Preise gab:

Zwei dritte Preise, für den mindestens 87,5 Punkte erreicht werden mussten, gingen an Liana Schinhofen (Kl. 4 mit 87,5 Punkten) und Joel Stojanovic (Kl. 4 mit 92,5 Punkten.

Einen Platz zwei (erforderliche Punktzahl hierfür waren 78,0 Punkte) erreichte Timo Kaleja (Kl. 3 mit 8o,o Punkten). Joel war es auch, der den weitesten Kän- gurusprung (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) schaffte. Als Preis winkte in dieser Kategorie ein T-Shirt!

                                                                               Herzlichen Glückwunsch!

Grundschule Binsfeld ganz Feuer und Flamme

 Die Kinder der Grundschule hatten sich am Samstag, dem 15.11.14, um kurz nach 9 Uhr kaum in den Klassenräumen versammelt, als die hauseigene Alarmanlage einen Feuerbrand meldete. Der Brandrauch, der durch eine Nebelmaschine im Erdgeschoss simuliert wurde, verteilte sich rasch im gesamten Schulgebäude. Durch verrauchte Flure suchten sich die Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften geordnet den Weg nach draußen, um sich am Sammelpunkt zu treffen. Als wenige Minuten nach der Alarmierung die Feuerwehren aus Arenrath und Binsfeld eintrafen, drangen bereits dichte Rauchschwaden aus dem Schulhaus. Während die einen Feuerwehrleute begannen den Brand unter Kontrolle zu bringen, suchten andere mit Atemschutzgeräten nach den zwei noch vermissten Personen. Als diese aus dem Gebäude gerettet waren, wurden sie durch Rettungssanitäter versorgt.

Nach der gelungenen Räumungsübung konnten die Kinder an verschiedenen Stationen vielfältige Erfahrungen rund um das Thema „Feuer / Feuerwehr“ machen und selbst begreifen. Ganz konkret durften die Kinder die Feuerwehrfahrzeuge untersuchen und die verschiedenen Arbeitsgeräte in Augenschein nehmen. Schutzausrüstung, Atemschutzgerät sowie Fluchthaube gab es zum Anfassen. Dabei standen die Feuerwehrleute den Fragen der Kinder kompetent und mit viel Zeit Rede und Antwort. Im Rettungswagen konnten sich die Grundschüler von der Ausstattung und den Behandlungsmöglichkeiten eines RTWs überzeugen. Ganz konkret durften zum Beispiel Vakuummatratze oder Luftkammerschienen erprobt werden. In altersgemäßen Versuchen und  Experimenten sicherten die Schüler wichtige Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen im Umgang mit Feuer.

Der Übungsanhänger des Kreisfeuerwehrverbandes Bernkastel-Wittlich bot jedem Kind die Möglichkeit, mit einem Feuerlöscher einen simulierten Brand eines Papierkorbes richtig zu bekämpfen.

Den Abschluss des Aktionstages bildeten zwei Vorführungen mit jeweils einer Fett- und Spraydosenexplosion, zu der auch einige Eltern gekommen waren.

Neben den Feuerwehren aus Arenrath und Binsfeld waren auch Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes sowie engagierte Nachwuchskräfte aus den Jugendfeuerwehren im Einsatz.

Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land Stephan Christ lobte sowohl die Idee als auch die Umsetzung dieses Aktionstages.